„Kultur-Botschafterin“  Gudrun Pausewang in der MandelRose®
Von l.n.r. Silvia Hillenbrand, GP, Sohn Martin Wilcke, Steffi Frühauf-Dehler, Heike Dietz, Jutta Sporer, Joseph Dehler, Hilde Günzel

Letzten Samstag feierte Gudrun Pausewang (Dr. Gudrun Wilcke) in der Nähe von Bamberg ihren 90. Geburtstag. Zwar waren wir dabei. Jedoch, um aus diesem Anlass noch einmal ihre Wertschätzung in der Region hervorzuheben, haben wir Gudrun Pausewang zusammen mit einigen Überraschungsgästen zu einem kleinen Empfang eingeladen. Darunter langjährige Weggefährten aus der Region.  In der MandelRose  war Gudrun Pausewang in der Vergangenheit bereits öfters zu Gast. U.a.  ließ sie 2013 auf der blauen Couch im Gespräch mit der Germanistin Dr. Elisabeth Ott ihr Leben und ihre schriftstellerische Arbeit Revue passieren.  Im Jahre 2015 fand die Präsentation  ihres vorletzten Buches „Heldengedenken?“ unter der Moderation von Petra Nagel vom Hessischen Rundfunk statt.

Unter den Gästen waren u.a. Hilde Günzel. Eine Nachbarin von Gudrun Pausewang aus Schlitz. Sie sind seit Jahrzehnten freundschaftlich verbunden. Jutta Sporer. Sie lud im Jahre 1984 ihre Gudrun  Pausewang als ihre erste Autorin zu einer Lesung an ihre Schule in Lauterbach . Die Begegnung mit ihr und den beeindruckten Schülern floss schließlich mit in ihre Examensarbeit ein. Heike Dietz. Sie ist Schulleiterin der Gudrun-Pausewang-Schule in Lauterbach-Maar. Sie hatte 2004 alles Erdenkliche in die Wege geleitete, um die Grundschule in Maar „Gudrun-Pausewang-Schule“ taufen zu können. Gudrun Pausewang kam danach neun Jahre lang in Folge immer im November zu Lesungen. Vormittags las sie für die Kinder und am Abend für das erwachsene Publikum. Silvia Hillenbrand. Als  Bürgermeisterin von Großenlüder organisierte sie seinerzeit eine Lesung mit Gudrun Pausewang im Stiftskapitularischen Amtshaus. Die Autorin las aus „Die Wolke“. Im Übrigen war sie ihr eine wichtige Ansprechpartnerin und Diskutantin in friedenspolitischen und gesellschaftspolitischen Fragen.
Joseph Dehler, der Gudrun Pausewang seit der Widerstandsbewegung „Rettet den Eisenberg“ seit 1981 kennt, trug im Auftrag des Oberbürgermeisters der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld sowie des Landrates des Vogelsbergkreises, Manfred Görig, an die Jubilarin gerichtete Grußworte vor.
Der Fuldaer Oberbürgermeister betonte in seinem Grußwort, Gudrun Pausewang habe in ihrem Leben “Bleibendes geschaffen“. Mit ihren Werken würde sie ganz sicher noch viele weitere Generation prägen. Darüber hinaus hätte in den letzten Jahren „Räuber Grapsch“ seine Familie stets begleitet, und deren „Leben bereichert.“Der Landrat des Vogelsbergkreises schrieb, die Menschen im Vogelsbergkreis seien stolz darauf, dass sie eine solch bedeutsame „Kultur-Botschafterin“ in der Region hätten.  Die Menschen schauten voller Achtung auf  Gudrun Pausewang. In all Ihren schriftstellerischen Werken sei Gundrun Pausewang  stets die „einfühlsame, aufmerksame Lehrerin geblieben – und habe damit eine solch große Wirkung entfalten können“.

Presse:
https://www.fuldainfo.de/gudrun-pausewang-kultur-botschafterin-der-region/
http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis/kleiner-kreis-von-ueberraschungsgaesten_18596198.htm